3. internationales Blaues Drechslertreffen in Frankreich - 24. Sept. bis 01. Okt. 2025
https://www.german-woodturners.de/viewtopic.php?t=21720
Bitte in die Teilnehmerliste eintragen.
https://lite.framacalc.org/ca-tourne-a- ... -2025-a98m
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Brennstempel
- Ludwig
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- Name: Ludwig Steinmetz
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Brennstempel
Hallo werte Drechselgemeinde,
wer von euch verwendet einen Brennstempel zum Signieren der Werke und kann dazu Angaben machen ?
MfG
Ludwig
wer von euch verwendet einen Brennstempel zum Signieren der Werke und kann dazu Angaben machen ?
MfG
Ludwig
- Fritz-RS
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- Registriert: Samstag 7. Juni 2008, 22:45
- Name: FRitz
- Zur Person: Fritz ist 2016 verstorben.
- Drechselbank: Kreher HDB1e
Re: Brennstempel
Hallo, Ludwig,
meine Lösung sieht so aus < Bild.
Aus 3 mm Messing habe ich mein "B" auf der Dekupiersäge ausgeschnitten und unter eine 10 mm Rundstange hart gelötet, die statt der Kupferspitze in einen 100 Watt-Lötkolben gesteckt wird.
Das geht schnell und gut.
Gruß Fritz
meine Lösung sieht so aus < Bild.
Aus 3 mm Messing habe ich mein "B" auf der Dekupiersäge ausgeschnitten und unter eine 10 mm Rundstange hart gelötet, die statt der Kupferspitze in einen 100 Watt-Lötkolben gesteckt wird.
Das geht schnell und gut.
Gruß Fritz
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- Beiträge: 25
- Registriert: Freitag 14. November 2008, 18:38
Re: Brennstempel
Hallo Ludwig,
ich habe lange Zeit einen Brennstempel benutzt, war aber nie recht zufrieden, mal zu heiß mal zu kalt, sehr ungleichmäßig.
Seit diesem Jahr nehme ich ein Siegel 20 mm Durchmesser und Siegelwachs. Auf der Rückseite vom Werkstück bohre ich ca.2mm tief mit einem 24 Bohrer, da tropfe ich das Siegelwachs und drücke das Siegel rein. Sieht super aus und ist etwas besonderes.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter :)
Die Erde dreht, der Drechsler auch.
ich habe lange Zeit einen Brennstempel benutzt, war aber nie recht zufrieden, mal zu heiß mal zu kalt, sehr ungleichmäßig.
Seit diesem Jahr nehme ich ein Siegel 20 mm Durchmesser und Siegelwachs. Auf der Rückseite vom Werkstück bohre ich ca.2mm tief mit einem 24 Bohrer, da tropfe ich das Siegelwachs und drücke das Siegel rein. Sieht super aus und ist etwas besonderes.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter :)
Die Erde dreht, der Drechsler auch.
Re: Brennstempel
ich könnte mir vorstellen, das das siegelwachs mit der zeit rausbröckelt.
denn das wachs wird ja ziehmlich hart und wenn das holz arbeitet?????
ist das so?
oder hast du ein par werke, wo das wachs schon einige jahre drin geblieben ist?
fragen über fragen.
denn das wachs wird ja ziehmlich hart und wenn das holz arbeitet?????
ist das so?
oder hast du ein par werke, wo das wachs schon einige jahre drin geblieben ist?
fragen über fragen.
- Koschi
- Beiträge: 215
- Registriert: Sonntag 5. Oktober 2008, 16:12
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Re: Brennstempel
Hallo Ludwig,
warum eigentlich Brennstempel ?
Ich habe mir Stahlstempel mit einem Holzgriff machen lassen mit dem ich auch meine Pfeifen signiere.
Sie werden mit der Heißluftpistole erhitzt, und dann ins Holz gedrückt. Ist ein bißchen dezenter und nicht ganz so plakativ.
Gruß
Koschi
warum eigentlich Brennstempel ?
Ich habe mir Stahlstempel mit einem Holzgriff machen lassen mit dem ich auch meine Pfeifen signiere.
Sie werden mit der Heißluftpistole erhitzt, und dann ins Holz gedrückt. Ist ein bißchen dezenter und nicht ganz so plakativ.
Gruß
Koschi
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Es ist alles gut: die gefühlte Form entspricht der gesehenen !
- Fritz-RS
- Beiträge: 2254
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- Drechselbank: Kreher HDB1e
Re: Brennstempel
Hallo, Koschi,
das verstehe ich nicht:
Stahlstempel in Holz pressen oder schlagen, gut.
Aber, warum auch noch heiß machen?
Natürlich kann man mit Hilfe von Hitze auch Holz, besonders nasses, verformen. Aber der Schritt zum Brennen ist dann nicht mehr weit!?
Könntest Du etwas weitere Informationen bringen?
(Auf meine Gefäßböden kann ich keinen Druck mehr ausüben. Die sind oft zu dünn)
Gruß Fritz
das verstehe ich nicht:
Stahlstempel in Holz pressen oder schlagen, gut.
Aber, warum auch noch heiß machen?
Natürlich kann man mit Hilfe von Hitze auch Holz, besonders nasses, verformen. Aber der Schritt zum Brennen ist dann nicht mehr weit!?
Könntest Du etwas weitere Informationen bringen?
(Auf meine Gefäßböden kann ich keinen Druck mehr ausüben. Die sind oft zu dünn)
Gruß Fritz
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- Beiträge: 25
- Registriert: Freitag 14. November 2008, 18:38
Re: Brennstempel
Hallo Gerd,
im Drechsler-Forum vom 24.12.2008 von Hans B Titel: Esche, struktuiert und gebeizt wurde die Vorgehensweise mit Siegelwachs überzeugend vorgestellt. Er benutzt den Vorgang schon seit Jahren mit Erfolg und hat mich somit überzeugt.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter :)
Die Erde dreht, der Drechsler auch.
im Drechsler-Forum vom 24.12.2008 von Hans B Titel: Esche, struktuiert und gebeizt wurde die Vorgehensweise mit Siegelwachs überzeugend vorgestellt. Er benutzt den Vorgang schon seit Jahren mit Erfolg und hat mich somit überzeugt.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter :)
Die Erde dreht, der Drechsler auch.
- Koschi
- Beiträge: 215
- Registriert: Sonntag 5. Oktober 2008, 16:12
- Kontaktdaten:
Re: Brennstempel
Hallo Fritz,
auf das Erhitzen der Stahlprägestempel bin ich gekommen, weil es u.U. sehr schwer sein kann, diese Stempel ins Holz zu drücken, selbst wenn die Buchstaben unten sehr spitz/scharf sind. Das Einschlagen mit dem Hammer scheidet in den meisten Fällen aus, und sollte nur bei Metall angewendet werden.
Mit der richtigen Temperatur läßt sich der Stempel relativ leicht ins Holz drücken. Das Holz verformt sich an dieser Stelle leicht, und es ist möglich relativ feine Strukturen einzuprägen.
Richtige Temperatur: Beim Erhitzen habe ich immer ein Stück Abfallholz daliegen und probiere aus ob es reicht, die Signatur einzuprägen, oder ob ich die Grenze zum Brennen überschritten habe.
Der Stempel für meine Pfeifenholme ist 3 mm hoch und 7,5 mm breit (auf dem Bild zu sehen), der Stempel für meine anderen Werkstücke 5 mm hoch und 12,5 mm breit. Alle meine Sachen sind mit Erfolg so signiert, auch dünne Werkstücke. Funktioniert wunderbar.
Probier's mal aus !
Gruß
Koschi
auf das Erhitzen der Stahlprägestempel bin ich gekommen, weil es u.U. sehr schwer sein kann, diese Stempel ins Holz zu drücken, selbst wenn die Buchstaben unten sehr spitz/scharf sind. Das Einschlagen mit dem Hammer scheidet in den meisten Fällen aus, und sollte nur bei Metall angewendet werden.
Mit der richtigen Temperatur läßt sich der Stempel relativ leicht ins Holz drücken. Das Holz verformt sich an dieser Stelle leicht, und es ist möglich relativ feine Strukturen einzuprägen.
Richtige Temperatur: Beim Erhitzen habe ich immer ein Stück Abfallholz daliegen und probiere aus ob es reicht, die Signatur einzuprägen, oder ob ich die Grenze zum Brennen überschritten habe.
Der Stempel für meine Pfeifenholme ist 3 mm hoch und 7,5 mm breit (auf dem Bild zu sehen), der Stempel für meine anderen Werkstücke 5 mm hoch und 12,5 mm breit. Alle meine Sachen sind mit Erfolg so signiert, auch dünne Werkstücke. Funktioniert wunderbar.
Probier's mal aus !
Gruß
Koschi
Es ist alles gut: die gefühlte Form entspricht der gesehenen !
Re: Brennstempel
also ich brenne auch mit brennplatten.
und nach koschi´s beitrag habe ich diese art von pressen mal
probiert und ich muss sagen es geht hervorragend.
am besten wenn die platte so handwarm ist.
dake koschi.
und nach koschi´s beitrag habe ich diese art von pressen mal
probiert und ich muss sagen es geht hervorragend.
am besten wenn die platte so handwarm ist.
dake koschi.
- Fritz-RS
- Beiträge: 2254
- Registriert: Samstag 7. Juni 2008, 22:45
- Name: FRitz
- Zur Person: Fritz ist 2016 verstorben.
- Drechselbank: Kreher HDB1e
Re: Brennstempel
Ich würde mir solch eine professionelle Brennplatte gerne mal ansehen.
Wer bringt eine nach Arnsberg mit?
Gruß Fritz
Wer bringt eine nach Arnsberg mit?
Gruß Fritz
- Koschi
- Beiträge: 215
- Registriert: Sonntag 5. Oktober 2008, 16:12
- Kontaktdaten:
Re: Brennstempel
Hallo Fritz,
nur zur Richtigstellung:
Ich habe keine Brennplatte, sondern Schlagstempel aus Stahl mit einem Holzgriff dran. Was ich geschrieben habe, gilt nur für diese.
Je flächiger das Signatur-Motiv ist, desto schwieriger wird die Prägung in Holz natürlich (der Druck muß höher sein). Da greift dann dein Argument, daß diese Methode für sehr dünnes Material nicht geeignet ist.
Ich bringe meine Stempel auch auf eine wesentlich höhere Temperatur (abhängig von der Holzart), als Gerd sie beschreibt.
Wenn man feine Linien und Konturen haben will, ist "meine" Methode das Mittel der Wahl.
Ich habe auch Versuche mit einem Gravograph gemacht, die aber nicht zufriedenstellend waren (kann aber auch an mir gelegen haben).
Gruß
Koschi
nur zur Richtigstellung:
Ich habe keine Brennplatte, sondern Schlagstempel aus Stahl mit einem Holzgriff dran. Was ich geschrieben habe, gilt nur für diese.
Je flächiger das Signatur-Motiv ist, desto schwieriger wird die Prägung in Holz natürlich (der Druck muß höher sein). Da greift dann dein Argument, daß diese Methode für sehr dünnes Material nicht geeignet ist.
Ich bringe meine Stempel auch auf eine wesentlich höhere Temperatur (abhängig von der Holzart), als Gerd sie beschreibt.
Wenn man feine Linien und Konturen haben will, ist "meine" Methode das Mittel der Wahl.
Ich habe auch Versuche mit einem Gravograph gemacht, die aber nicht zufriedenstellend waren (kann aber auch an mir gelegen haben).
Gruß
Koschi
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