Eine neue Bank fasst Fuss auf dem "Europäischen Markt"
Verfasst: Samstag 28. März 2015, 09:50
Eine neue Bank fasst Fuss auf dem „Europäischen Markt“
Bei den grösseren Drechselbänken sind die Plätze durch die arrivierten Anbieter schon lange bezogen. In diesem Segment kann nur eine neue Marke Fuss fassen, wenn sie qualitativ und preislich eine echte Alternative bietet. Genau hier setzt die chinesische Firma Harvey ihren Fokus an. Hört man in Europa China wird oftmals die Nase gerümpft und von minderer Qualität gesprochen, ohne aber das Produkt wirklich zu kennen. Sehr oft werden Hauptkomponenten von europäischen Produkten im chinesischen Raum gefertigt und bekommen mit der Endmontage das Lable „Made in Europe“
Harvey hat eigenständig das Modell T-60 entwickelt, bei dem viele gute Ideen von anderen Herstellern in einem neuen Produkt vereint wurden. Diese Bank gibt es bereits in Neuseeland und Australien, sowie in den USA unter dem Brand „LAGUNA REVO 24-36“.
Ich hatte die Möglichkeit eine der ersten Harvey T-60 die nach Europa kam auszupacken und aufzubauen und kann vorab sagen, dass sich das Image „Made in China“ bei mir zumindest sehr stark gewandelt hat. Ich möchte hier einen kurzen Erfahrungsbericht des Aufbaus abgeben, ohne aber im Moment bereits schon 50 Kilogramm Unwucht darauf verarbeitet zu haben, was aber sicherlich in der nächsten Zukunft noch folgen wird.
Technische Daten der Harvey T-60
Volle Graugussbank: Je nach Montageart +/- 360 kg
Spitzenhöhe: 300 mm = d 605 mm
Spitzenhöhe mit abgesetztem Bett: 470 mm = d 940 mm
Spitzenhöhe ab Boden: 1170 mm / +/- 20 mm
Maximale Bearbeitungslänge: 1210 mm
Bettverlängerung: 508 mm
Drehdurchmesser über Handauflage: 508 mm
Spindelstock in der Bettachse frei verschiebbar
Spindelstock: M 33 / MK II / durchbohrt 15.8 mm
Teilungsindex: 48
Reitstock: MK II / mit Auswurf / durchbohrt 9.5.mm
Pinolenhub: 110 mm / Skalierung in mm und Inch
Handauflage: 355 mm / d 25.4 mm
Handauflageverlängerung für abgesenktes Bett
Reitstock Swing away: 305 mm
3-Phasen Motor mit FU, 1-Phasig angeschlossen 230 V / 7 A / 3 PS
Drehzahlstufe I: 60 – 1000 U/min
Drehzahlstufe II: 200 – 3500 U/min
Mitnehmer: Vierzack
Aufnahmescheibe: 76 mm
Drehspitze: Live-Center
Werkzeug: Wekzeugset mit Banjo-Halterung
CE Geprüft
Kompletter Lieferumfang von: Holzprofi Austria
1. Anlieferung
Die Harvey T-60 kommt angeliefert in einer optimalen Holzverpackung, alle Gussteile eingefettet und gegen Korrosion geschützt. 2. Auspacken und Aufstellen
Bedingung dazu sind mindestens 2 Mann und wenn immer möglich zusätzliches Hebewerkzeug wie zum Beispiel Gabelstapler oder Kran. Dies ist eine Konzession an die massive Konstruktion, respektive an das Gewicht. Auch wenn alles im Manual sehr gut beschrieben ist braucht es intelligente Hebetechnik um den Rücken zu schonen. Ein wesentlicher Vorteil ist. Dass kein zusätzliches Werkzeug zur Montage benötigt wird, da alles im Lieferumfang enthalten ist und alle Gewinde „Metrisch“ sind!
3. Erster aufgebauter Eindruck
Schwarz macht schlank! Optisch macht die Bank einen grundsoliden Eindruck. Mit einer Spitzenhöhe von 117 cm ab Boden ist die Maschine auch für grossgewachsene Drechsler/innen geeignet; kleinere behelfen sich mit einer Standflächenauflage um in optimaler Arbeitshöhe zu stehen, da sich das Bett nur nivellieren, aber nicht Höhen verstellen lässt. Das Graugussbett ist von erster Güte. Auffällig von der Frontseite her gesehen ist, dass sich eine plane Anschlagfläche für einen Bettanbau im 90 Grad Winkel befindet.
Dies bedeutet, dass die 50 cm Bankbettverlängerung nicht nur links und rechts, sondern auch quer montiert werden kann. Dadurch kann auch der volle Drehdurchmesser über Bett von 605 mm ausgenützt werden, ohne dass der Handauflageunterteil im Wege steht. Dies ist besonders dann nützlich, wenn mit Zusatzgeräten von aussen ins Drehgut gearbeitet wird (Bohren und Fräsen).
Hängt man den Reitstock Swing away ein, sitzt alles passgenau und der Reitstock gleitet vom Bett auf den Swing away ohne die geringste Nachjustierung.
Zwei Führungsbolzen garantieren den Passsitz. Dreht man dann den Reitstock um 180 Grad weg, ist man erstmals erstaunt, dass die ganze Konstruktion magnetisch am Bett gehalten wird, so dass mögliche Vibrationen den Swing away nicht ungewollt drehen lassen. Die Swing away Funktion funktioniert auch dann, wenn der Spindelstock in die Kopfdrehposition gefahren wird.
Auch hier erscheint die Konstruktion wirklich durchdacht. Die Spitzen-Spitzen-Kontrolle erweist sich für eine Bank dieser Grösse erstaunlich präzise, so dass darauf auch filigrane Arbeiten problemlos ausgeführt werden können.
Klemmungen von Spindelstock, Reitstock und Handauflage sind gut und zweckmässig. Einzig die Handauflage lässt zur Nachbesserung Wünsche offen, denn für eine Bank dieser Klasse sollte eine Rundstahl HSS Auflagekannte kein Diskussionspunkt sein.
Nun zum Spindelstock. Die nach vorne schlanke Form ermöglicht sehr gute Zugänglichkeit auch vom Spindelstock zur Drehachse. Die Spindelachse ist 3-fach gelagert und hat seitlich oberhalb des Handrades, das mehr einem Handknauf ähnelt, die Spindel- oder Index-Arretierung.
Das Spindelstockgehäuse besitzt eine grosse Frontklappe, die einen optimalen Zugang zum Riemenwechsel ermöglicht. Die Klappe schliesst mit zwei Magneten und lässt sich problemlos öffnen und schliessen. Einmal geöffnet kommt das zweifache Pulli-Gelege zum Vorschein.
Zweifach heisst auch nur zwei Geschwindigkeitsstufen. Stufe 1 von 60 – 1000 U/min und Stufe 2 von 200 – 3500 U/min. Theoretisch ist sicherlich eine 3. Zwischenstufe wünschenswert; - dies kann aber erst eindeutig nach eingehender Arbeitserfahrung beantwortet werden. Die 48 Schritt Indexlösung entspricht absolut dem Standard in dieser Klasse. Ein kleines Highlight verbirgt die Konstruktion: Demontiert man das Aluminiumhandrad das mit zwei Inbusschrauben gehalten ist, lässt sich der Polymerriemen ohne Achsausbau wechseln, was andere Bänke nicht möglich ist!
Die ganze Bedieneinheit ist im Spindelstock integriert und hat keinen zusätzlichen Steuerteil der frei am Bankbett platziert werden könnte, was aber wünschenswert wäre. Schliesst man die Bank das erste mal an das Stromnetz an, fällt vom ersten Moment das Lüftergeräusch des FU’s auf. Der FU befindet sich gekapselt in einem Blechgehäuse auf der Rückseite des Spindelstocks und ist so auch ausreichend gegen Spritzwasser beim Nassdrehen oder gegen mechanische Einflüsse geschützt. Wenn die Bank ans Stromnetz angeschlossen ist, gibt es keinen echten Netztrennungsschalter. Dies erfordert eine geschaltet Anschlusssteckdose oder ein ständiges Ausstecken der Drechselbank nach getaner Arbeit.
Auch die Steuerphilosophie ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zuerst den Haupt-Not-Ausschalter nach aussen auf Position Ein ziehen. Dann den Drehrichtungsschalter von der Mittelposition = 0 auf Vor- oder Rückwärts stellen. Dann am Drehknopf die gewünschte Drehzahl einstellen – aber! - Um auf die volle Drehzahl zu kommen benötigt es ca. 6 Potentiometerumdrehungen, was mehr als gewöhnungsbedürftig ist! Wenn die Drehzahl so aufwendig, wenn auch sehr präzise eingestellt ist, erfolgt der Ausschaltvorgang über den Drehrichtungsschalter der auf die Position 0 gestellt werden muss. Sofort setzt die Tyristorbremse ein und der Motor bremst kontrolliert ab. Will man wieder auf die selbe Drehzahl zurück, stellt man wieder den Drehrichtungsschalter auf Position Vor- oder Rückwärts und die selbe Drehzahl die zuvor eingestellt war, wird wieder erreicht. Die gespeicherte Drehzahl kann mit der blauen Reset-Taste wieder gelöscht werden, was dann aber denselben Drehzahl Einstellungsvorgang von 0 her erfordert.
Über alles gesehen bekommt man für einen Preis von 5'190 Euro viel, nein sehr viel Drechselbank. Die Qualität überzeugt, auch wenn immer noch etwas verbessert werden kann. Die T 60 ist mehr als nur eine Alternative für arrivierte Drechsler, die etwas mehr als nur das normale von einer Bank fordern, denn der Lieferumfang beinhaltet alles und lässt keine zusätzlichen Wünsche wie Bankbettverlängerung, Reitstock Swing away oder abgesetzte Kopfdreheiheit offen.
So bald ich erste „Unwuchtserfahrungen“ mit der T-60 gesammelt habe werde ich die Informationen nachfügen. Ich bin gespannt, ob sich der optisch überzeugende Eindruck auch beim Arbeitseinsatz bestätigt
Mephy
Bei den grösseren Drechselbänken sind die Plätze durch die arrivierten Anbieter schon lange bezogen. In diesem Segment kann nur eine neue Marke Fuss fassen, wenn sie qualitativ und preislich eine echte Alternative bietet. Genau hier setzt die chinesische Firma Harvey ihren Fokus an. Hört man in Europa China wird oftmals die Nase gerümpft und von minderer Qualität gesprochen, ohne aber das Produkt wirklich zu kennen. Sehr oft werden Hauptkomponenten von europäischen Produkten im chinesischen Raum gefertigt und bekommen mit der Endmontage das Lable „Made in Europe“
Harvey hat eigenständig das Modell T-60 entwickelt, bei dem viele gute Ideen von anderen Herstellern in einem neuen Produkt vereint wurden. Diese Bank gibt es bereits in Neuseeland und Australien, sowie in den USA unter dem Brand „LAGUNA REVO 24-36“.
Ich hatte die Möglichkeit eine der ersten Harvey T-60 die nach Europa kam auszupacken und aufzubauen und kann vorab sagen, dass sich das Image „Made in China“ bei mir zumindest sehr stark gewandelt hat. Ich möchte hier einen kurzen Erfahrungsbericht des Aufbaus abgeben, ohne aber im Moment bereits schon 50 Kilogramm Unwucht darauf verarbeitet zu haben, was aber sicherlich in der nächsten Zukunft noch folgen wird.
Technische Daten der Harvey T-60
Volle Graugussbank: Je nach Montageart +/- 360 kg
Spitzenhöhe: 300 mm = d 605 mm
Spitzenhöhe mit abgesetztem Bett: 470 mm = d 940 mm
Spitzenhöhe ab Boden: 1170 mm / +/- 20 mm
Maximale Bearbeitungslänge: 1210 mm
Bettverlängerung: 508 mm
Drehdurchmesser über Handauflage: 508 mm
Spindelstock in der Bettachse frei verschiebbar
Spindelstock: M 33 / MK II / durchbohrt 15.8 mm
Teilungsindex: 48
Reitstock: MK II / mit Auswurf / durchbohrt 9.5.mm
Pinolenhub: 110 mm / Skalierung in mm und Inch
Handauflage: 355 mm / d 25.4 mm
Handauflageverlängerung für abgesenktes Bett
Reitstock Swing away: 305 mm
3-Phasen Motor mit FU, 1-Phasig angeschlossen 230 V / 7 A / 3 PS
Drehzahlstufe I: 60 – 1000 U/min
Drehzahlstufe II: 200 – 3500 U/min
Mitnehmer: Vierzack
Aufnahmescheibe: 76 mm
Drehspitze: Live-Center
Werkzeug: Wekzeugset mit Banjo-Halterung
CE Geprüft
Kompletter Lieferumfang von: Holzprofi Austria
1. Anlieferung
Die Harvey T-60 kommt angeliefert in einer optimalen Holzverpackung, alle Gussteile eingefettet und gegen Korrosion geschützt. 2. Auspacken und Aufstellen
Bedingung dazu sind mindestens 2 Mann und wenn immer möglich zusätzliches Hebewerkzeug wie zum Beispiel Gabelstapler oder Kran. Dies ist eine Konzession an die massive Konstruktion, respektive an das Gewicht. Auch wenn alles im Manual sehr gut beschrieben ist braucht es intelligente Hebetechnik um den Rücken zu schonen. Ein wesentlicher Vorteil ist. Dass kein zusätzliches Werkzeug zur Montage benötigt wird, da alles im Lieferumfang enthalten ist und alle Gewinde „Metrisch“ sind!
3. Erster aufgebauter Eindruck
Schwarz macht schlank! Optisch macht die Bank einen grundsoliden Eindruck. Mit einer Spitzenhöhe von 117 cm ab Boden ist die Maschine auch für grossgewachsene Drechsler/innen geeignet; kleinere behelfen sich mit einer Standflächenauflage um in optimaler Arbeitshöhe zu stehen, da sich das Bett nur nivellieren, aber nicht Höhen verstellen lässt. Das Graugussbett ist von erster Güte. Auffällig von der Frontseite her gesehen ist, dass sich eine plane Anschlagfläche für einen Bettanbau im 90 Grad Winkel befindet.
Dies bedeutet, dass die 50 cm Bankbettverlängerung nicht nur links und rechts, sondern auch quer montiert werden kann. Dadurch kann auch der volle Drehdurchmesser über Bett von 605 mm ausgenützt werden, ohne dass der Handauflageunterteil im Wege steht. Dies ist besonders dann nützlich, wenn mit Zusatzgeräten von aussen ins Drehgut gearbeitet wird (Bohren und Fräsen).
Hängt man den Reitstock Swing away ein, sitzt alles passgenau und der Reitstock gleitet vom Bett auf den Swing away ohne die geringste Nachjustierung.
Zwei Führungsbolzen garantieren den Passsitz. Dreht man dann den Reitstock um 180 Grad weg, ist man erstmals erstaunt, dass die ganze Konstruktion magnetisch am Bett gehalten wird, so dass mögliche Vibrationen den Swing away nicht ungewollt drehen lassen. Die Swing away Funktion funktioniert auch dann, wenn der Spindelstock in die Kopfdrehposition gefahren wird.
Auch hier erscheint die Konstruktion wirklich durchdacht. Die Spitzen-Spitzen-Kontrolle erweist sich für eine Bank dieser Grösse erstaunlich präzise, so dass darauf auch filigrane Arbeiten problemlos ausgeführt werden können.
Klemmungen von Spindelstock, Reitstock und Handauflage sind gut und zweckmässig. Einzig die Handauflage lässt zur Nachbesserung Wünsche offen, denn für eine Bank dieser Klasse sollte eine Rundstahl HSS Auflagekannte kein Diskussionspunkt sein.
Nun zum Spindelstock. Die nach vorne schlanke Form ermöglicht sehr gute Zugänglichkeit auch vom Spindelstock zur Drehachse. Die Spindelachse ist 3-fach gelagert und hat seitlich oberhalb des Handrades, das mehr einem Handknauf ähnelt, die Spindel- oder Index-Arretierung.
Das Spindelstockgehäuse besitzt eine grosse Frontklappe, die einen optimalen Zugang zum Riemenwechsel ermöglicht. Die Klappe schliesst mit zwei Magneten und lässt sich problemlos öffnen und schliessen. Einmal geöffnet kommt das zweifache Pulli-Gelege zum Vorschein.
Zweifach heisst auch nur zwei Geschwindigkeitsstufen. Stufe 1 von 60 – 1000 U/min und Stufe 2 von 200 – 3500 U/min. Theoretisch ist sicherlich eine 3. Zwischenstufe wünschenswert; - dies kann aber erst eindeutig nach eingehender Arbeitserfahrung beantwortet werden. Die 48 Schritt Indexlösung entspricht absolut dem Standard in dieser Klasse. Ein kleines Highlight verbirgt die Konstruktion: Demontiert man das Aluminiumhandrad das mit zwei Inbusschrauben gehalten ist, lässt sich der Polymerriemen ohne Achsausbau wechseln, was andere Bänke nicht möglich ist!
Die ganze Bedieneinheit ist im Spindelstock integriert und hat keinen zusätzlichen Steuerteil der frei am Bankbett platziert werden könnte, was aber wünschenswert wäre. Schliesst man die Bank das erste mal an das Stromnetz an, fällt vom ersten Moment das Lüftergeräusch des FU’s auf. Der FU befindet sich gekapselt in einem Blechgehäuse auf der Rückseite des Spindelstocks und ist so auch ausreichend gegen Spritzwasser beim Nassdrehen oder gegen mechanische Einflüsse geschützt. Wenn die Bank ans Stromnetz angeschlossen ist, gibt es keinen echten Netztrennungsschalter. Dies erfordert eine geschaltet Anschlusssteckdose oder ein ständiges Ausstecken der Drechselbank nach getaner Arbeit.
Auch die Steuerphilosophie ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zuerst den Haupt-Not-Ausschalter nach aussen auf Position Ein ziehen. Dann den Drehrichtungsschalter von der Mittelposition = 0 auf Vor- oder Rückwärts stellen. Dann am Drehknopf die gewünschte Drehzahl einstellen – aber! - Um auf die volle Drehzahl zu kommen benötigt es ca. 6 Potentiometerumdrehungen, was mehr als gewöhnungsbedürftig ist! Wenn die Drehzahl so aufwendig, wenn auch sehr präzise eingestellt ist, erfolgt der Ausschaltvorgang über den Drehrichtungsschalter der auf die Position 0 gestellt werden muss. Sofort setzt die Tyristorbremse ein und der Motor bremst kontrolliert ab. Will man wieder auf die selbe Drehzahl zurück, stellt man wieder den Drehrichtungsschalter auf Position Vor- oder Rückwärts und die selbe Drehzahl die zuvor eingestellt war, wird wieder erreicht. Die gespeicherte Drehzahl kann mit der blauen Reset-Taste wieder gelöscht werden, was dann aber denselben Drehzahl Einstellungsvorgang von 0 her erfordert.
Über alles gesehen bekommt man für einen Preis von 5'190 Euro viel, nein sehr viel Drechselbank. Die Qualität überzeugt, auch wenn immer noch etwas verbessert werden kann. Die T 60 ist mehr als nur eine Alternative für arrivierte Drechsler, die etwas mehr als nur das normale von einer Bank fordern, denn der Lieferumfang beinhaltet alles und lässt keine zusätzlichen Wünsche wie Bankbettverlängerung, Reitstock Swing away oder abgesetzte Kopfdreheiheit offen.
So bald ich erste „Unwuchtserfahrungen“ mit der T-60 gesammelt habe werde ich die Informationen nachfügen. Ich bin gespannt, ob sich der optisch überzeugende Eindruck auch beim Arbeitseinsatz bestätigt
Mephy