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Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 04:21
von CalWar
Es war einmal ein lieber Freund, der hatte gestern seinen 85 Geburtstag. Nun was Schenkt man einen solchen Jubilar? Da er einen Walnussbaum auf seinem Bauernhof stehen hat, war die Idee einen Nussknacker zu drechseln, damit er die harten Früchte seiner Arbeit genießen kann. Das Holz war ein Stück Esche aus seinem Brennholz, welches im Wald vor der Haustür gewachsen und gefällt ist. Und nun zum Erstlingswerk, nichts besonderes aber dem Jubilar hat es sehr gefallen und es verrichtet die harte Arbeit des Nüsse knacken hervorragend. Das Gewinde ist 1 Zoll und das Schneidwerkzeug ist (das preiswerte) von Diktum.
Gruß aus OWL an der Grenze zu Nordhessen
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Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 04:37
von Josch
Gut gemacht, schlicht und funktional.

Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 07:03
von Maggus
Das gefällt mir sowohl von der Idee wie der Ausführung.
Wie Joachim sagt - schlicht und gut.
Gruß,
Markus
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 07:26
von Burgberger
Ich schließe mich Josch und Markus an:
Scblichg und gut

fürs zeigen
Grüße Dieter
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 08:03
von Derfla
Hallo, Uwe,
.. der Schraubknacker ist dir sehr gut gelungen!!!
Aber Vorsicht, Gewinde machen macht süchtig
..ich kenne das
Grüße aus dem Sauerland
Alfred
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 08:14
von Schnedo
Hallo Uwe
Sieht gut und praktisch aus, muss ich auch mal probieren. Welche Gewindegrösse hast du gemacht?
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 08:16
von klaus-gerd
ich mag das Schlichte.
Somit auch diesen Knacker.
Gruß
KG
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 08:56
von CalWar
Schnedo hat geschrieben: ↑Dienstag 20. Oktober 2026, 08:14
Hallo Uwe
Sieht gut und praktisch aus, muss ich auch mal probieren. Welche Gewindegrösse hast du gemacht?
das 1 Zoll Gewinde also ca 25mm
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 09:08
von bernie
Hallo uwe,
Der Nussknacker gefällt mir.Gerade für ältere Leute liegt der bestimmt auch gut in der hand.
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 11:56
von Reiseholz
Sehr schön!
Bei mir sind die Gewinde bisher leider nicht wirklich etwas geworden.
Hast du die Esche in Öl gelegt? Wie lange?
Liebe Grüße,
Tobias
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 13:37
von CalWar
nein, ich habe nur den "Rohling" mit Balistol eingerieben und schon ging es los... mehr war nicht zu tun
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 17:22
von largo
Und das Innengewinde?
Schöner Knacker, aber mir fehlen bei den Herstellungsbildern ein bisschen die Werkzeuge! Neugierig wird man ja schon, wenn man so den Mund wässrig gemacht bekommt!

Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 17:42
von CalWar
largo hat geschrieben: ↑Dienstag 20. Oktober 2026, 17:22
Und das Innengewinde?
Schöner Knacker, aber mir fehlen bei den Herstellungsbildern ein bisschen die Werkzeuge! Neugierig wird man ja schon, wenn man so den Mund wässrig gemacht bekommt!
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so sieht das Werkzeug dazu aus. Das ist jetzt die "große" Variante mit 1 1/2 Zoll.
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 19:06
von dalbergia_63
Hallo Uwe,
da klärt sich doch schon einiges, denn Gewinde in Holz können auf verschiedenste Arten hergestellt werden:
- klassisch gestrählt oder gestrehlt á la Jan Hovens (um nur einen Könner zu nennen...)
- gefräst
- oder mit Schneidkluppen und Gewindeschneidern, wie in Deinem Fall
- eine weitere Variante wäre der Einsatz von vorgefertigten Gewindeinsätzen und Gewindestangen
Berichte doch mal bitte über Deine Erfahrungen der Herstellung des Längs- und Innengewindes (am besten auch darüber, was nicht so geschmeidig funktioniert hat - Tipps und Kniffe für ambitionierte "Gewindeschneider" inbegriffen...)
Das wünscht sich mit handwerklich-kollegialen Grüßen
Heinz
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 19:28
von CalWar
dalbergia_63 hat geschrieben: ↑Dienstag 20. Oktober 2026, 19:06
Hallo Uwe,
da klärt sich doch schon einiges, denn Gewinde in Holz können auf verschiedenste Arten hergestellt werden:
- klassisch gestrählt oder gestrehlt á la Jan Hovens (um nur einen Könner zu nennen...)
- gefräst
- oder mit Schneidkluppen und Gewindeschneidern, wie in Deinem Fall
- eine weitere Variante wäre der Einsatz von vorgefertigten Gewindeinsätzen und Gewindestangen
Berichte doch mal bitte über Deine Erfahrungen der Herstellung des Längs- und Innengewindes (am besten auch darüber, was nicht so geschmeidig funktioniert hat - Tipps und Kniffe für ambitionierte "Gewindeschneider" inbegriffen...)
Das wünscht sich mit handwerklich-kollegialen Grüßen
Heinz
Ich kann sagen, das dieses Werkzeugset das tut was es soll. Ein sauberes Gewinde innen wie außen zu schneiden. Als Schmiermittel habe ich "Balistol" verwendet. Einfach aufgetragen und zu schneiden begonnen. Das war's. Und die Gewinde haben ohne weitere Nacharbeiten auf Anhieb gepasst. Gruß Uwe
Re: Ein Anfänger (in Sachen Gewinde im Holz) und sein Erstlingswerk
Verfasst: Dienstag 20. Oktober 2026, 19:34
von CalWar
dalbergia_63 hat geschrieben: ↑Dienstag 20. Oktober 2026, 19:06
Hallo Uwe,
da klärt sich doch schon einiges, denn Gewinde in Holz können auf verschiedenste Arten hergestellt werden:
- klassisch gestrählt oder gestrehlt á la Jan Hovens (um nur einen Könner zu nennen...)
- gefräst
- oder mit Schneidkluppen und Gewindeschneidern, wie in Deinem Fall
- eine weitere Variante wäre der Einsatz von vorgefertigten Gewindeinsätzen und Gewindestangen
Berichte doch mal bitte über Deine Erfahrungen der Herstellung des Längs- und Innengewindes (am besten auch darüber, was nicht so geschmeidig funktioniert hat - Tipps und Kniffe für ambitionierte "Gewindeschneider" inbegriffen...)
Das wünscht sich mit handwerklich-kollegialen Grüßen
Heinz
die innere Bohrung habe ich mittlerweile einem 22 mm Forstnerbohrer gemacht. Die Stange hatte exakt das Maß von 25 mm. Vorne etwas "Konisch" damit die Schneidkluppe gut greift. Es empfiehlt sich den Rohling zum Einspannen etwas kantig zu lassen. Das erleichtert das Schneiden.