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# 18 - Der fahrende Waldteufel – ein Perkussionsinstrument auf Abwegen

Verfasst: Dienstag 25. August 2026, 18:32
von WePu
Als ich das Thema „Fahrende Musik“ gelesen habe, war ziemlich schnell klar: Ein Instrument sollte es werden – aber eines, das nicht einfach brav auf der Stelle steht. Die Aufgabenstellung lässt erfreulich viel Spielraum: Das Objekt soll fahren können und dabei Musik oder zumindest Geräusche erzeugen – oder einen anderen Bezug zur Musik haben. Außerdem sollte der überwiegende Teil aus gedrechselten Teilen bestehen. Also musste ein Instrument her, das diese beiden Dinge miteinander verbindet: Drechseln und Bewegung.

Meine Wahl fiel auf den Waldteufel.

Der Waldteufel ist ein einfaches historisches Reibungsinstrument: Durch eine Schnur, die durch eine Membran geführt wird, entstehen beim Betätigen charakteristisch laute brummende und schnarrende Geräusche. Musikalisch vielleicht kein Kandidat für das große Sinfonieorchester – aber genau deshalb passte er für mich hervorragend zu dieser Aufgabe.

Der Klang, der in die Glieder fährt.

Er wird vermutlich keinen Konzertsaal füllen und schon gar nicht um einen Platz im Orchestergraben kämpfen. Vielleicht ist das sogar die eigentliche Idee hinter der Aufgabe: Musik muss nicht immer perfekt sein. Manchmal reicht es, wenn sie Spaß macht.

Eine ausführliche Bauanleitung findet ihr im letzten Bild.


Re: Der fahrende Waldteufel – ein Perkussionsinstrument auf Abwegen

Verfasst: Dienstag 25. August 2026, 20:40
von Josch
Hallo Werner, klasse um die Ecke an die Aufgabe herangegangen. :Pokal:

Der Schreck ist ausgeblieben, aber ein Fingerjucken hat eingesetzt und wird wohl erst wieder aufhören, wenn ich so ein Ding erfolgreich nachgebaut habe. Bei der Zutatenliste muss ich ein bisschen variieren... :prost:

Re: Der fahrende Waldteufel – ein Perkussionsinstrument auf Abwegen

Verfasst: Mittwoch 26. August 2026, 07:43
von c.w.
Wow, wieder was ganz anderes :Pokal:
Tolle idee :.:

Re: # 18 - Der fahrende Waldteufel – ein Perkussionsinstrument auf Abwegen

Verfasst: Mittwoch 26. August 2026, 19:55
von Greenhoorn
Puuh, da hast Du aber die Interpretion der Aufgabenstellung bis an die Grenze der Belastbarkeit gedehnt. :evil: :-D
Frank hat Dir dann schon die #18 gegeben.
Spaß beiseite. Genau diese Freiheit und das um-die-Ecke-Denken habe ich mit der Aufgabenstellung beabsichtigt.
Bei Deinem Objekt kommt man sicher nicht mit einer Ecke aus. Aber die Beschreibung und Dein Vortrag sind absolut phantasievoll und plausibel.
Bei dem Geräusch und entsprechendem Ambiente kann einem sicher schon der Schreck in die Glieder fahren.

Gruß Georg
(DASORGATEAM)